Marion Menzel
Teeobjekte &
Friesbilder
22.04.2007 - 18.05.2007
Teeobjekte &
Friesbilder
22.04.2007 - 18.05.2007
Die
Tee-Objekte von Marion Menzel verknüpfen in zwei
Traditionen die Kunstentwicklung im 20.
Jahrhundert. Einerseits die der Arte Povera und des
Nouveau Réalisme, ohne die ein organisches Material
als Medium nicht denkbar wäre, und andererseits die
Jahrtausende alte Auffassung der Skulptur als ewig
Währendes. Menzel hat einen Weg gefunden, das
organische Material Tee dem Zerfallsprozess zu
entreißen und es so quasi 'für die Ewigkeit' zu
präparieren.
Dass das Material eine besondere Rolle spielt, wird durch die Wiedererkenn-barkeit der Formen signalisiert. Die Formen geben bei Menzels Objekten keine Rätsel auf, sie sind leicht zu identifizieren: Schuhe, Kugeln, Blüten, Beutel oder Einzeller. Die Form soll nicht auf eine falsche Fährte führen, denn es geht um das Material und die Placierung des Werkes im Raum. Dreidimensionalität im Kleinen wie im Großen. Die Teeblätter werden durch Versiegelung haltbar gemacht und bekommen durch Nachbearbeitung ihren ursprünglichen Farbton zurück.
Nicht nur, dass Menzel dadurch den natürlichen Auflösungsprozess unterbricht - es entsteht auch eine bizarre Oberfläche, die eine neue Realität schafft. Wahrhaft künstlich und doch berührbar, begreifbar.
1953 geboren in Langenfeld, NRW
1969-1972 Ausbildung als grafische Zeichnerin in Düsseldorf
1972-1976 Studium an der Fachhochschule für Kunst & Design, Köln
Malerei, Bühnenbild und freie Grafik bei den Professoren Marx, Will und Sovác Examen
seit 1976 freischaffend
Webseite von Marion Menzel: www.menzel-marion.de
Dass das Material eine besondere Rolle spielt, wird durch die Wiedererkenn-barkeit der Formen signalisiert. Die Formen geben bei Menzels Objekten keine Rätsel auf, sie sind leicht zu identifizieren: Schuhe, Kugeln, Blüten, Beutel oder Einzeller. Die Form soll nicht auf eine falsche Fährte führen, denn es geht um das Material und die Placierung des Werkes im Raum. Dreidimensionalität im Kleinen wie im Großen. Die Teeblätter werden durch Versiegelung haltbar gemacht und bekommen durch Nachbearbeitung ihren ursprünglichen Farbton zurück.
Nicht nur, dass Menzel dadurch den natürlichen Auflösungsprozess unterbricht - es entsteht auch eine bizarre Oberfläche, die eine neue Realität schafft. Wahrhaft künstlich und doch berührbar, begreifbar.
1953 geboren in Langenfeld, NRW
1969-1972 Ausbildung als grafische Zeichnerin in Düsseldorf
1972-1976 Studium an der Fachhochschule für Kunst & Design, Köln
Malerei, Bühnenbild und freie Grafik bei den Professoren Marx, Will und Sovác Examen
seit 1976 freischaffend
Webseite von Marion Menzel: www.menzel-marion.de