Thomas Schiela
- Aquarelle -


01.06.2008 - 29.06.2008



Aquarell auf Leinwand
(...) Solche Bilder wie die von Thomas Schiela hat man jedenfalls noch nicht gesehen. Öl auf Leinwand, Acryl auf Leinwand, diese Ausdrücke sind von Ausstellungsbesuchen vertraut. Sieht man aber ein Aquarell auf Leinwand, stutzt man kurz und schaut genauer hin. Ein bisschen ist das, als würde Basketball auf einem Tennisplatz gespielt werden. Man weiß nicht, wie gut es funktioniert, bis man es nicht ausprobiert hat. Und man braucht natürlich eine andere Grundierung. Man muss Körbe aufstellen. Aquarelle sind dünnhäutig, leichtfüßig. Leinwand ist dick. Verlässlich. Wie könnte man sich leichter und sicherer fühlen, hätte man nicht den sicheren Boden unter den Füßen. Als feine Lasur verschiedener Farbtöne spielt das Aquarell mit dem Licht. Es lässt immer einen Blick auf den Grund zu. Auf den Malgrund einerseits, andererseits aber auch auf den Grund des Entstehungsprozesses. Von dort wird der Blick weitergelenkt in Richtung des Künstlers. Seine Motivation, seine Bewegung zeichnet sich ab. Vor rund zehn Jahren hat Thomas Schiela angefangen, ausschließlich Aquarelle zu malen. (...)
Tina Lüers

Den gesamten Text "Glimmende Versuchung der Farbe" finden Sie unter www.galerieahlers.de


Vita
1966         in Duisburg geboren
1992 - 93 Gerrit Rietveld Akademie, Amsterdam
1993 - 97 Kunstakademie Münster, bei Ingrid Roscheck und Gunther Keusen
1996         Meisterschüler 
Lebt und arbeitet in Xanten

www.schiela.de
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